
Der Durchschnittspreis kippt schnell, sobald außergewöhnlich teure oder sehr günstige Objekte auftauchen. Der Median fängt die Mitte des Marktes ein und reduziert Verzerrungen durch Luxusverkäufe oder Sanierungsfälle. In wöchentlichen Reihen hilft diese robuste Kennzahl, echte Trendänderungen zu erkennen, ohne jedem Ausreißer hinterherzulaufen. Beobachten Sie dennoch Preisbänder, um Spannweite und Druck nach oben oder unten besser zu verstehen.

Ein sinkender Lagerbestand bei stabiler oder steigender Neuangebotstätigkeit weist auf starke Nachfrage hin. Die Absorptionsrate zeigt, wie schnell der Markt frisches Angebot aufnimmt. Kombiniert mit Rückgängen der Tage am Markt entsteht ein scharfes Bild: Käufer greifen schneller zu, Preisverhandlungen verkürzen sich, und Rabatte werden seltener. Prüfen Sie parallel Rückläufer, um Stimmungswechsel früh zu erfassen und Fehlstarts bei Inseraten zu vermeiden.

Wenn Objekte in wenigen Tagen verschwinden, signalisieren Käuferaktivität und Preisakzeptanz Momentum. Begleitende Preisabweichungen vom Listenpreis verdeutlichen, ob Angebote überbucht sind oder zäh wirken. Mehrere Wochen mit schnellerer Vermarktung, sinkenden Rabatten und stabilen Medianpreisen deuten auf ein belastbares Fenster für Verkäufer hin. Käufer profitieren, wenn Geschwindigkeit fällt, Verhandlungen länger dauern und Preisanpassungen offen in den Daten sichtbar werden.